Vision für die Zukunft im Nahen Osten

Die Bibel spricht davon, dass einmal Ägypten, Israel, Syrien und andere arabischen Staaten eines Sinne sein werden. Was heute noch undenkbar ist,  wird einst geschehen..  Und es beginnt bereits: „Und der Herr wird sich den Ägyptern zu erkennen geben, und die Ägypter werden an jenem Tag den Herrn erkennen.. Und der Herr wird die Ägypter schlagen, schlagen und heilen. Und sie werden sich zum Herrn wenden, und er wird sich von ihnen erbitten lassen und sie heilen. An jenem Tag wird es eine Straße von Ägypten nach Assur (Syrien) geben, und die Ägypter werden mit Assur dem Herrn dienen. An jenem Tag wird Israel der Dritte sein mit Ägypten und mit Assur, ein Segen inmitten der Erde. Denn der Herr der Heerscharen segnet es und spricht: Gesegnet sei Ägypten, mein Volk, und Assur, meiner Hände Werk, und Israel, mein Erbteil!“ (Jesaja 19,19-25)

Wer den jüdischen Messias Jesus annimmt, wird ein Segen sein für seine Umwelt und auch zu einem Freund Israels werden.

Aus Joel 2: „Blaset mit der Posaune zu Zion, rufet auf meinem heiligen Berge; erzittert, alle Einwohner im Lande! Denn der Tag des HERRN kommt und ist nahe.

So spricht nun der HERR: Bekehret euch zu mir von ganzem Herzen mit Fasten, mit Weinen, mit Klagen! Zerreißet eure Herzen und nicht eure Kleider und bekehret euch zu dem HERRN, eurem Gott!…

Ihr sollt erfahren, daß ich mitten unter Israel sei und daß ich, der HERR, euer Gott sei, und keiner mehr; und mein Volk soll nicht mehr zuschanden werden.

Und nach diesem will ich meinen Geist ausgießen über alles Fleisch, und eure Söhne und Töchter sollen weissagen, eure Ältesten sollen Träume haben, und eure Jünglinge sollen Gesichte sehen. Auch will ich zur selbigen Zeit beide, über Knechte und Mägde, meinen Geist aufgießen und will Wunderzeichen geben im Himmel und auf Erden, nämlich Blut, Feuer und Rauchdampf.

Die Sonne soll in Finsternis und der Mond in Blut verwandelt werden, ehe denn der große und schreckliche Tag des HERRN kommt.

Und soll geschehen, wer den Namen des HERRN anrufen wird, der soll errettet werden. Denn auf dem Berge Zion und zu Jerusalem wird eine Errettung sein, wie der HERR verheißen hat, auch bei den andern übrigen, die der HERR berufen wird.“

 

 

 

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IS greift Christen in Syrien an – wir erleben einen Völkermord

25.02.2015, 08:16 Uhr | dpa

Verfolgen und entführen nun auch Christen in Syrien: Kämpfer des IS. (Quelle: AP/dpa)

Erst vertrieb die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) Zehntausende Jesiden aus dem Sindschar-Gebirge im Nordirak. Nun haben die Dschihadisten im Nordosten Syriens Dutzende assyrische Christen angegriffen und entführt sowie Tausende in die Flucht getrieben.

Die Extremisten hätten mindestens 90 Menschen aus Dörfern in der Region um den Ort Tell Tamr verschleppt, meldete die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte. Flüchtlinge berichteten, IS-Kämpfer hätte rund 40 Familien in ihre Gewalt gebracht.

„Wir erleben einen Völkermord“, sagte einer der geflohenen Christen der dpa am Telefon. Der IS töte, entführe und vergewaltige Menschen.

„Wir werden gefoltert und vertrieben, und niemand hilft uns.“ Ein anderer Flüchtling berichtete, das Schicksal vieler Christen sei unbekannt. In der Region herrsche Schrecken. Die assyrische Nachrichtenagentur Aina meldete, die Extremisten hätten auch mehrere Kirchen angezündet.

Zufluchtsorte der Caritas hoffnungslos überfüllt

Laut dem katholischen Hilfswerk Caritas trieb der IS einige Tausend Christen in die Flucht. Rund 600 Familien würden in Al-Hassaka und der Stadt Al-Kamischli versorgt. Kirche und Gemeindezentrum in Al-Hassaka seien hoffnungslos überfüllt. In dem Gebiet rund um Tell Tamr liegen demnach 35 assyrische-christliche Dörfer. Assyrische Christen machen etwa fünf Prozent der syrischen Bevölkerung aus.

Kurdische Peschmerga bekämpfen IS

In der Region um Tell Tamr nordwestlich der Stadt Al-Hassaka gibt es seit Montagmorgen heftige Kämpfe zwischen IS-Extremisten und kurdischen Peschmerga-Einheiten, die die Region bisher beherrschen. Die sunnitische Terrormiliz hatte dort bei einer Offensive mehrere Dörfer eingenommen, in denen mehrheitlich assyrische Christen wohnen.

Nordöstlich von Al-Hassaka bombardierten die USA und ihre arabischen Verbündeten zugleich IS-Stellungen aus der Luft. Dabei kamen nach Angaben der syrischen Menschenrechtsbeobachter mindestens 14 Dschihadisten ums Leben.

Die IS-Terrormiliz kontrolliert in Syrien und im Irak riesige Gebiete, in denen sie eine Gewaltherrschaft errichtet hat. Dort gehen die Dschihadisten rücksichtlos gegen Gegner und Andersgläubige vor.

Die Ereignisse erinnern an den Vormarsch des IS im irakischen Sindschar-Gebirge im vergangenen August. Damals flohen Zehntausende Menschen vor den Extremisten, die meisten von ihnen Angehörige der religiösen Minderheit der Jesiden. Jesidische Frauen waren vom IS als Sexsklavinnen und Ehefrauen an sunnitische Glaubensbrüder verkauft worden.

Syrien Update

Open Doors Syrien Update – 08/09/2013
„“Meine Lieblingsgeschichte in der Bibel ist Daniel in der Löwengrube. Ich bete, dass Gott uns in Syrien rettet und die Leute sehen, wie groß er ist.“
Youmna, 13, Syrien
 

 

Hilfe für Syrien

Viele Familien sind Flüchtlinge im eigenen Land. Allein aus der Region Homs     sind 98% aller Christen geflohen.  Open Doors konnte in Zusammenarbeit     mit Kirchen und Gemeinden und mittels Partnern vor Ort bis jetzt über 8.000     Familien mit durchschnittlich 4-5 Personen je Familie, d.h. mehrere     zehntausend Glaubensgeschwister, monatlich versorgen. Medizinische Hilfe,     Bereitstellung von Wohnraum, Nothilfepakete und Lebensmittel sichern das     Überleben vieler Flüchtlinge. Sie können in all den Kriegswirren einmal     durchatmen – aufatmen können sie noch nicht, denn die Kämpfe halten weiter     an. Zusätzlich zur materiellen Hilfe leistet Open Doors geistliche     Unterstützung im Land. Die Christen in Syrien sind überaus dankbar und von     der weltweiten Unterstützung durch ihre Glaubensgeschwister tief berührt.     Ihre Hoffnung wächst inmitten der Not.

Saleem und seine Schwester

Uns erreichen Berichte vieler dankbarer Menschen, die von der Hilfe der     weltweiten Gemeinde Jesu berührt sind. Ein Beispiel:  Saleem (Name     geändert) ist Student und wohnt bei seinen Eltern in einem kleinen Ort am     Euphrat. Als ihr Haus zerstört wird, flieht die Familie nach Al Hasakah, wo     sie Zuflucht und Unterkunft in einer Schule findet. Die Familie verspürt     große Unsicherheit in diesem fremden Umfeld und hat keine Kontakte.      Durch die Partner von Open Doors erhalten sie Hilfe. Saleem und seine     Schwester besuchen auch die Kinderversammlungen, die in der Schule     stattfinden, in der sie untergebracht  sind. Bis dahin hatte die     streng muslimische Familie noch nie Kontakt zu Christen. Sie haben viele     Fragen: „Warum helfen uns die Muslime nicht? Wieso tun das die    Christen, von denen uns immer erzählt wurde, dass sie schlechte Menschen     sind?“ Saleem  ist  sehr verwirrt, aber auch beschämt über     die Dinge, die in seinem Land geschehen. Die Liebe der Christen ist für ihn     echt und die Geschichten über Jesus bewegen ihn und seine Schwester. Dann     hat seine Schwester einen Traum. Sie sieht, wie ihr Bruder ein schweres     Kreuz trägt und Jesus ihm beim Tragen hilft.  In der nächsten Nacht     träumt auch er selbst und bestürmt daraufhin unser Team mit vielen Fragen.     Inzwischen kommt die ganze Familie regelmäßig zum Gottesdienst und alle     lesen das Neue Testament. Sie erzählen den Menschen, was Jesus für sie     getan hat.

Bitte um Gebet
Eine der Gemeinden in Syrien, die in Zusammenarbeit mit Open Doors     Nothilfepakete an Flüchtlinge verteilt, hat uns um Gebetsunterstützung     gebeten. Der Gemeinde gegenüber wurde die Drohung ausgesprochen, dass sie     attackiert würde, wenn sie nicht umgehend ihre „missionarische     Tätigkeit“ einstellt. Da die Christen Nothilfepakete auch an Muslime     ausgeben, kommt es zu Gesprächen über den christlichen Glauben.
Den Muslimen wird mit der materiellen Unterstützung auch ein Neues     Testament angeboten – sie können das auch ablehnen. Die meisten Muslime     sind jedoch am Glauben der Christen interessiert  und manche bitten     sogar aus eigenem Antrieb um ein Neues Testament.
Extremistischen Gruppierungen ist dies aufgefallen, woraufhin sie die     Warnung an die Gemeinde gerichtet haben. Bitte beten Sie für die Gemeinde     um Bewahrung, Weisheit und Mut. Weitere Gebetsanliegen finden Sie unter www.opendoors.de/syriengebet

Petitions-Update
Dank Ihrer Hilfe konnten wir  bisher schon mehr als 38.000 Unterzeichner     für unsere Syrien-Petition gewinnen. Wir sind dankbar, wenn Sie in Ihrem     Bekanntenkreis und in Ihrer Gemeinde auch weiterhin auf die Petition     aufmerksam machen. Weitere Informationen zu unserer Syrienhilfe, aktuelle    Gebetshilfe und die Petition zum Unterzeichnen und Listen zum Ausdrucken finden Sie unter www.opendoors.de/petition