29.03. Demo gegen Pierre Vogel, den Salafisten Verführer

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Seit einigen Jahren versuchen radikalislamische Salafisten auch in Hannover, an unscheinbar wirkenden Infoständen neue Anhänger für ihre verfassungfeindliche

und menschenverachtende Ideologie zu gewinnen.

Laut Menschenrechtsorganisationen ist der radikale Islamismus die Hauptursache für die weltweite Christenverfolgung.

Wie erschreckend leicht junge Leute den Salafisten folgen, zeigt u.a. ein Screenshot der Salafisten-Facebook-Seite (Screenshot-LIES-Propaganda-in-Hannover.pdf).

Am 01.03.2014 erschien in den beiden großen hannoverschen Tageszeitungen HAZ und NP, dass Hannover ein Zentrum der Salafisten werden soll:

HAZ: Verfassungsschutz alarmiert – Hannover soll Drehscheibe für Salafisten werden

NP: Extremismus – Salafisten-Verein: Verfassungsschutz zeigt sich alarmiert

In dem von den Salafisten geplanten Zentrum soll auch Pierre Vogel regelmäßig Vorträge halten. Die Bürger für Wahrheit und Dialog rufen alle Parteien auf Landes- und Stadtebene auf, das Vorhaben der Salafisten zu verhindern.

DIE HANNOVERANER haben daher, wie bereits angekündigt, für den 29. März eine Gegenkundgebung zur Pierre-Vogel Veranstaltung angemeldet, um gegen den “Besuch” von Pierre Vogel in Hannover und gegen das geplante Salafistenzentrum zu demonstrieren.

Ort: Hannover, Opernplatz

Beginn: 13.30 Uhr

Wir HANNOVERANER werden dort u.a. Exemplare des Grundgesetzes an die Bürgerinnen und Bürger verteilen, um dadurch auch ganz klar zu verdeutlichen: Hier in Hannover und natürlich in ganz Deutschland gilt immer noch das deutsche Grundgesetz und nicht die von den Salafisten propagierte Scharia!

DIE HANNOVERANER rufen hiermit alle Demokraten und demokratische Parteien, Gruppierungen und Organisationen auf, sich dieser Kundgebung anzuschließen!

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Zentralafrikanische Republik: Tage des Leides

Christen im Visier der Islamisten

 

(Open Doors) – Nach der Absetzung des früheren Präsidenten François Bozizé hat am 24. März 2013 eine von Michel Djotodia geführte Rebellenkoalition unter dem Namen Seleka die Macht in der Zentralafrikanischen Republik (ZAR) übernommen. Seitdem häufen sich die Berichte über Gräueltaten im Land. Unter den Rebellen befinden sich auch viele Kämpfer aus Nigeria vom Stamm der Hausa sowie arabischstämmige „Dschandschawid“ aus Libyen, dem Chad und dem Sudan. Gezielte Übergriffe gegen Christen nehmen zu, von einer Verfolgung aus Glaubensgründen will Open Doors zum jetzigen Zeitpunkt aber noch nicht sprechen. Allerdings lassen die Rebellen bei ihren Plünderungen und Brandschatzungen in allen Ortschaften die Moscheen und Besitztümer von Muslimen unangetastet. Bislang ist die ZAR noch nicht auf dem Weltverfolgungsindex von Open Doors erfasst, die gezielte Ermordung von Christen und Angriffe auf ihre Häuser und Kirchen veranlassen Open Doors jedoch zu einem dringenden Gebetsaufruf für die Glaubensgeschwister in dem krisengeschüttelten Land.

Bedrückende Entwicklung
Christen und Muslime lebten bislang zumeist friedlich zusammen. Von den rund 4,6 Millionen Einwohnern sind etwa 15 % Anhänger des Islam, während sich fast die Hälfte zum christlichen Glauben bekennen. Seit dem Putsch berichten die Christen von Massenhinrichtungen, Verstümmelungen, Vergewaltigungen, Raub und weiteren Schreckenstaten durch die Seleka Rebellen. Eine vom UN Hochkommissariat für Menschenrechte geleitete Untersuchung bestätigt die Vorfälle und nennt weiter auch die Rekrutierung von Kindersoldaten.
Im Juli rächte die Seleka den Streit zwischen einem ihrer Kämpfer und einem Kaufmann im von Christen bewohnten Dorf Gbadalamo mit der Ermordung von 35 Dorfbewohnern, neun Häuser wurden zerstört. Die Lokalzeitung sprach von einem Massaker durch Islamisten. Weiter entführten und vergewaltigten Seleka Rebellen in jüngster Zeit mehrfach christliche Mädchen im Alter zwischen 12 und 16 Jahren. „Die Mädchen erhalten keine Hilfe, die Angreifer kommen ohne Strafe davon“, berichtet eine Kontaktperson von Open Doors.
Am 6. August wurde der Präsident der Evangelischen Allianz, Pastor Nicolas Guerékoyamé Gbangouon verhaftet, nachdem er öffentlich die Rebellenregierung kritisiert hatte. Daraufhin begab sich der katholische Erzbischof von Bangui zum Gefängnis und forderte die Freilassung des Pastors, andernfalls wolle er mit ihm inhaftiert sein und sei bereit mit ihm zu sterben. Die unmittelbare Freilassung von Pastor Guerékoyamé war die Folge, allerdings versuchten Seleka Rebellen als Rache dafür seinen Co-Pastor zu ermorden. Als sie diesen nicht zu Hause antrafen, töteten sie stattdessen seinen Sohn und verwundeten seine Ehefrau.
Die Liste der jüngst ermordeten Pastoren, vergewaltigten Ehefrauen sowie zerstörten kirchlichen Einrichtungen ist lang und liest sich schmerzhaft; zurück bleiben traumatisierte Frauen, Kinder und Gemeinden. Die Situation weckt Erinnerungen an das Vorgehen von Islamisten in Mali 2012.

Zusammenhalt der Christen – Bitte um Gebet Katholiken, Protestanten und Muslime haben eine Initiative gestartet, um die Zunahme des religiösen Fundamentalismus im Land zu verhindern. Priester, Pastoren und Imame werden in Konfliktprävention geschult, um landesweit und besonders in der Hauptstadt Bangui die Bevölkerung aufzuklären und zum Frieden aufzurufen. Derweil leben die Menschen insbesondere in den ländlichen Regionen in ständiger Furcht vor der Gewalt nicht identifizierter Gruppierungen. Berichte von der zunehmenden Bewaffnung gewaltbereiter Muslime machen den Christen deutlich, dass ihr Zusammenhalt nicht nur für die Zukunft der Gemeinde wichtig ist, sondern für die des gesamten Landes.

DANKE, dass Sie sich an die Seite der Christen in der Zentralafrikanischen Republik stellen.

  • Beten Sie für die Gemeindeleiter im Land, dass sie in der Einheit des Glaubens die Gemeinden stärken und leiten.
  • Beten Sie um die Bewahrung der Christen vor Gewalttaten.
  • Beten Sie, dass das Licht des Evangeliums die Finsternis im Land vertreibt.

Christenverfolgung Ägypten

Arabische Republik Ägypten
Tabubruch der Muslimbrüder: Kirchen in Brand gesetzt, Nonnen vergewaltigt
Ungenügender Schutz durch Sicherheitskräfte

Kairo/Frankfurt am Main (19. August 2013) – Gewalttätige Muslimbrüder terrorisieren in Ägypten die christliche Minderheit in bisher nicht gekanntem Ausmaß. Der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) liegen bisher Berichte über die teilweise oder völlige Zerstörung von 56 Kirchen vor. Anhänger der Freiheits- und Gerechtigkeitspartei brachen dabei frühere „quasi-Tabus“ der Muslimbrüder: Sie warfen Brandsätze und Molotov-Cocktails auf christliche Kirchen, griffen Gläubige während des Gebetes an und vergewaltigten in der Provinz Beni Suef drei Nonnen.

IGFM-Vorstandssprecher Martin Lessenthin sieht die christlichen Kopten als „Sündenböcke und leichte Opfer“, für den Sturz Mursis. „Wer Kirchen niederbrennt ist ein Terrorist und muss als solcher bekämpft werden“, so Lessenthin weiter. Der Zorn über den Machtverlust und die Enttäuschung über das Versagen der Regierung Mursi entlade sich nun an den vermeintlichen Vertretern des „christlichen Auslandes“, dass die Militärführung unterstütze. Dass die ägyptischen Christen bereits unter dem Regime von General Mubarak Bürger zweiter Klassen waren und auf das Verhalten des Militärs praktisch keinen Einfluss ausüben könnten, werde von den Islamisten völlig ausgeblendet.

Die IGFM fordert von Armee und Polizei dringend wirkungsvollen Schutz gegen die gewaltsamen Attacken der radikalen Muslimbrüder. Die Sicherheitskräfte müssten schnellstens handeln, um die koptische Minderheit vor dem Schlimmsten zu bewahren. Das Militär habe in einigen Fällen Kirchen erfolgreich verteidigt – in zahlreichen anderen Fällen fehlte ein Schutz durch die Sicherheitskräfte aber praktisch völlig, so die IGFM.

Medhat Klada, der Vorsitzende des koptischen Dachverbandes European Union of Coptic Organizations for Human Rights (EUCOHR) berichtete, dass Verteidigungsminister Fattah al-Sisi versprochen habe, dass die zerstörten Kirchen wieder aufgebaut würden. Dennoch sei durch die Terrorakte der Muslimbrüder Jahrhunderte altes Kulturgut unwiderruflich zerstört worden.

Auslöser der jüngsten Ausschreitungen der vergangenen Woche war die Räumung von zwei Protestcamps der Mursi-Anhänger durch Sicherheitskräfte. Nach aktuellen Schätzungen des ägyptischen Gesundheitsministeriums wurden dabei bisher 578 Menschen getötet und rund 4.000 verletzt.

Weitere Informationen zur Menschenrechtslage in Ägypten unter:
http://www.igfm.de/laender/aegypten/

Andhra