Kenia

Jambo Ihr Lieben,

hier unser Reisebericht aus Kenia:

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Ich begrüße euch mit einem kenianischen Pole, Pole…was soviel heißt wie gut Ding will Weile haben.

Nein wir waren nicht nur auf Safari. Wir haben in der Nähe von Mobasa gewohnt und waren in der Vinyard Church

zu Gast. Es gibt viele evangelikale Gemeinden in Mobasa zB Elim, First Baptist usw.. Mombasa Island ist allerdings muslimisch geprägt.

Wir waren gerade zu den Wahlen in Kenia. Danke für die Gebete. Die Wahlen sind ruhig verlaufen. Die Wahlauszählung hat ungefähr eine Woche gedauert.

Wahlen in Kenia:

Am 4-5. März fanden landesweite Wahlen statt, aus denen Uhuru Kenyatta als Präsident und William Ruto als sein Stellvertreter hervorgingen. Kenyatta wird vom internationalen Gerichtshof in Den Haag angeklagt, für die Krawalle nach den Wahlen 2007 verantwortlich zu sein, die mehr als 1.000 Tote gefordert hatten. Die Leiter der Kirchen und der Generalsekretär des Obersten Rates der Muslime in Kenia haben dem zukünftigen Präsidenten in einem ersten Treffen dennoch ihre Unterstützung und Hoffnung auf eine gute Zusammenarbeit zugesagt.

Raul Odinga ist wieder einmal Zweiter. Viele sehen in Kenyatta einen Kanidaten für die Reichen und in Odinga eher den Kanidaten für das Volk.

Uhuru Kenyatta hat nur knapp mit ca. 4000 Stimmen die absolute Mehrheit erreicht. Hätte er diese nicht erreicht, wäre es zur Stichwahl zwischen Kenyatta und Odinga gekommen. Odinga will deshalb vor Gericht ziehen und das Ergebnis anfechten. Die Kikuyu, der größte Stamm,

aus dem Kenyatta stammt, regiert damit wieder in Kenia. Kenyatta wird wohl wieder die Regierung und die Behörden mit Kikuyu besetzen. Sehr zum Unmut anderer Stämme, die sich benachteiligt fühlen. Dennoch sind die Wahlen weitgehend ruhig verlaufen.

Lage der verfolgten Christen:

Auch wenn es in Mombasa zwischen Christen und Muslimen eher friedlich zugeht. Hat man uns doch berichtet, dass es bei Open-Air Gottesdiensten und Evangelisationen zu Zwischenfällen gekommen sei. Motorradfahrer sollen im Vorbeifahren Brandsätze geworfen haben.

Während unseres Gottesdienstbesuches bei der Vinyard Church haben wir eine Kindersegnung miterleben dürfen. Der Pastor hat von guten Gewinnern und schlechten Verlierern gepredigt und das passt  wieder zu den Wahlen. Wir haben einen schönen friedvollen Gottesdienst erlebt und haben im Garten dann miteinander sprechen können und sind miteinander in Kontakt. Während des Gottesdienstes durfte ich einer Dame aus Sachsen übersetzten, die kein Englisch verstehen konnte.

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Im Kontrast dazu Garissa, der Bundesstaat im Osten an Somalia angrenzend, wo ein Laienleiter getötet und ein Pastor verwundet wurde.

Gariassa wird immer wieder von der islamistischen Al-Shabaab-Miliz aus Somalia heimgesucht. Natürlich alles im Vorfeld der Präsidentschaftswahlen. Abdi Welli hinterlässt seine Frau und drei Söhne. Wir trauern mit ihm.

Bitte betet für die Familien von Abdi Welli, der Laienleiter, und von Pastor Ibrahim Makunyi von der East Africa Pentecostal Church.

Makunyi wurde operiert und sein Zustand ist stabil ( laut Open Doors ).

Bitte betet weiter für Kenia. Wir sind mittlerweile wieder gut in Deutschland angekommen.

Über die Projekte in Sanzu Dorf, nähe Mombasa, berichte ich gerne interessierten Lesern. Bitte nehmt also Kontakt mit uns auf.

Wir überlegen das Bildungsprojekt von Mama Massei und die Unterstützung des Waisen Oliver und seine beiden Brüder zu fördern.

Wie ? ist mir noch nicht klar.  Bitte betet dafür !

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