29.03. Demo gegen Pierre Vogel, den Salafisten Verführer

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Seit einigen Jahren versuchen radikalislamische Salafisten auch in Hannover, an unscheinbar wirkenden Infoständen neue Anhänger für ihre verfassungfeindliche

und menschenverachtende Ideologie zu gewinnen.

Laut Menschenrechtsorganisationen ist der radikale Islamismus die Hauptursache für die weltweite Christenverfolgung.

Wie erschreckend leicht junge Leute den Salafisten folgen, zeigt u.a. ein Screenshot der Salafisten-Facebook-Seite (Screenshot-LIES-Propaganda-in-Hannover.pdf).

Am 01.03.2014 erschien in den beiden großen hannoverschen Tageszeitungen HAZ und NP, dass Hannover ein Zentrum der Salafisten werden soll:

HAZ: Verfassungsschutz alarmiert – Hannover soll Drehscheibe für Salafisten werden

NP: Extremismus – Salafisten-Verein: Verfassungsschutz zeigt sich alarmiert

In dem von den Salafisten geplanten Zentrum soll auch Pierre Vogel regelmäßig Vorträge halten. Die Bürger für Wahrheit und Dialog rufen alle Parteien auf Landes- und Stadtebene auf, das Vorhaben der Salafisten zu verhindern.

DIE HANNOVERANER haben daher, wie bereits angekündigt, für den 29. März eine Gegenkundgebung zur Pierre-Vogel Veranstaltung angemeldet, um gegen den “Besuch” von Pierre Vogel in Hannover und gegen das geplante Salafistenzentrum zu demonstrieren.

Ort: Hannover, Opernplatz

Beginn: 13.30 Uhr

Wir HANNOVERANER werden dort u.a. Exemplare des Grundgesetzes an die Bürgerinnen und Bürger verteilen, um dadurch auch ganz klar zu verdeutlichen: Hier in Hannover und natürlich in ganz Deutschland gilt immer noch das deutsche Grundgesetz und nicht die von den Salafisten propagierte Scharia!

DIE HANNOVERANER rufen hiermit alle Demokraten und demokratische Parteien, Gruppierungen und Organisationen auf, sich dieser Kundgebung anzuschließen!

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Unfassbar – Die Rote Linie in Deutschland ist überschritten

Autor: Peter Wenz, 23.02.2014

Am Samstag, 01. Februar 2014, ereignete sich in der Fußgängerzone in Stuttgart etwas, das jeder Mensch unbedingt wissen sollte. Aufgrund meiner pastoralen Verantwortung und Stellung möchte ich gerne davon erzählen.

Gegen 14 Uhr hatten sich etwa 1000 Menschen (vornehmlich Russlanddeutsche) in der Innenstadt versammelt, um bei einer angemeldeten Demonstration teilzunehmen. Es waren vor allem besorgte Eltern und Familien, die sich um den zukünftigen Bildungsplan in Baden-Württemberg Gedanken gemacht haben und gegen die Frühsexualisierung der Kinder demonstrieren wollten. So weit – so gut. (Ich will an dieser Stelle nicht darüber diskutieren, wie sinnvoll Demonstrationen sind – oder nicht).

Ich selbst habe mittlerweile ein halbes Dutzend Videos zugespielt bekommen, auf denen Szenen zu sehen sind, die man in unserem demokratischen Deutschland nicht für möglich halten würde: Es geschahen so viele aggressive Übergriffe, dass man dies mit Worten kaum beschreiben kann. Hier einige Ausschnitte von dem, was passierte und was von zahlreichen Augenzeugen belegt wird:

Die Teilnehmer der Demonstration (viele davon offensichtlich auch Christen) wurden nicht nur beschimpft und mit Hasstiraden überzogen, sondern bespuckt, mit Eiern und mit extra vorbereiteten Farb- bzw. Fäkalien-beuteln beworfen. Zwei Mal wurden die Kabel der Lautsprecheranlage herausgerissen, während die Polizei dastand und zunächst nicht eingriff. Darüber hinaus geschah etwas, das jeden Christen in seinem Herzen zutiefst verletzten muss: Es wurden in aller Öffentlichkeit Seiten aus Bibeln herausgerissen. Dann wurde mit dem Papier auf hämische Weise das Hinterteil abgewischt, die  Seiten dann zu einem Knäuel zusammengedrückt und damit die Demonstranten beworfen. Von so einer „Schändung der Heiligen Schrift“, des Heiligen Buches der Juden und Christen, habe ich in Deutschland noch nicht gehört. In mindestens einem Fall wurde einem Demonstranten ein Schild entrissen und demonstrativ vor aller Augen zerstört. Teilnehmer berichten, dass sie in ihrem Leben noch nicht so viel Hass erlebt haben. Sie waren auch über die Passivität der Polizei schockiert.

Die Demonstration selbst wurde durch aggressive Zwischenrufe und als Clown verkleidete Menschen permanent gestört. Mit Selbstverständlichkeit wurden obszöne Äußerungen vor den Protestierenden getätigt. Die Polizei schritt erst ein, als sie dringend darum ersucht wurde. Die Eltern mit ihren Kindern wurden als Faschisten verschrien und zu den russlanddeutschen Teilnehmern fremdenfeindliche Parolen gerufen: „Geht zurück nach Russland!“ Für all dies gibt es zahlreiche Zeugen.

Natürlich muss man sich nun fragen, wer die Initiatoren dieser Übergriffe auf friedliche Demonstranten hier in Deutschland waren. Wie sich sehr schnell herausstellte, waren es Aktivisten der LSBTTIQ-Strömung, die wohl extra auf diese Demonstration angesetzt worden waren. Erst als die Provokation gewalttätige Ausmaße angenommen hatte (ein Mann hatte eine Frau mit ihrem Kind angesprungen, und ein Vater musste sie verteidigen …), ist die Polizei eingeschritten. Auch im Fernsehen konnte man sehen, wie einem Mann mit schwarzer Jacke und heller Hose Handschellen angelegt worden waren und er von der Polizei überwältigt wurde. Ein Aktivist schrie: „Ich bin Kindergärtner und eure Kinder kommen zu mir.“ Dann streckte er die Zunge heraus und wackelte provokativ mit dem Hintern. Vieles mehr könnte man erzählen, was in den Videos und Augenzeugenberichten zu sehen und zu hören war.

An jenem Samstag sind die Grenzen bei weitem überschritten worden. Undemokratisches Verhalten, Gewalttätigkeit, Intoleranz, Fremdenfeindlichkeit, Sachzerstörung, Störung der öffentlichen Ruhe, Diffamierung und persönliche Beleidigung können nicht einfach in dieser Weise in der Öffentlichkeit unseres Landes geschehen.

Besonders bedenklich erscheint mir, dass die Menschen, die dies Alles initiiert haben, aus einer radikalen homosexuellen Richtung kommen, die selbst permanent einfordern, dass ihnen gegenüber Toleranz geübt wird und dass jede Art der Diffamierung zu vermeiden sei.

Ich selbst bin nicht homophob (Angst/ Feindschaft in Bezug auf Homosexuelle) und ich kenne niemand in meinem Bekannten- und Freundeskreis, der es ist. Aber was hier geschehen ist, ist weit mehr als nur eine extreme Art der Verletzung religiöser Gefühle. Das geht nicht in unserem Land! Das muss einen Schrei der Empörung bei allen ehrenwerten Menschen hervorrufen, egal welchen religiösen, ethischen oder sexuellen Hinter-grund jemand hat.

Ich bin fest davon überzeugt, dass eine große Anzahl homosexuell empfindender Menschen dieses Verhalten  zutiefst verabscheut und ablehnt. Es kann nicht sein, dass man in einem demokratischen Land wie Deutschland für sich alle Rechte und Toleranzen einfordert, während man das Recht der Anderen mit Füßen tritt. Dies ist ein absolutes No-Go!

Als Christ habe ich kein Problem, einen Menschen in seiner Andersartigkeit anzunehmen, zu lieben und Toleranz zu üben. Denn genau das habe ich von Jesus gelernt. Aber ich erhebe da meine Stimme, wo offensichtliches Unrecht geschieht, wo gegen unsere freiheitlich, demokratische Grundordnung verstoßen wird, wo religiöse Gefühle verletzt werden, die Heilige Schrift geschändet wird und wo Diffamierung, Gewalt, Fremdenfeindlichkeit, Hass und Intoleranz unser Zusammenleben zerstören wollen. Ich bitte von Herzen, dass sich Menschen aus allen gesellschaftlichen Schichten, religiösen Hintergründen, sexuellen Orientierungen und politischen Parteien mit dafür einsetzen, dass so etwas wie am 1. Februar in unserem Land nicht mehr passiert.

 

Eritrea – Gebetsaufruf

Die Verfassung Eritreas von 1997 garantiert Religionsfreiheit, Freiheit der Gedanken und des Gewissens, Meinungsfreiheit sowie die Koalitionsfreiheit (Artikel 19). Artikel 14 sichert Gleichheit und Schutz vor Diskriminierung zu. Doch diese Verfassung nach westlichem Vorbild ist noch nicht in Kraft getreten.

Christen gelten als Staatsfeinde

Stattdessen schränkt die Regierung die Religionsfreiheit für staatlich nicht erlaubte religiöse Gruppen scharf ein, verletzt aber auch die Rechte einiger registrierter Gruppen. Im Mai 2002 erklärte Präsident Issayas Afewerki alle Kirchen für illegal – darunter über 30 unabhängige Gemeinden. Nur die Eritreisch-Orthodoxe und die Katholische Kirche sowie die Evangelisch-Lutherische Kirche (Mekane Yesus) – die alle bereits seit 1952 im Land vertreten sind – und der Islam sind anerkannt. Seitdem veranlasst die Regierung Kirchenschließungen und verbietet Privatversammlungen. Es kommt immer wieder zu Hausdurchsuchungen. Wer sich außerhalb der staatlich anerkannten Glaubensrichtungen versammelt, z.B. zum Gebet in Privathäusern, kann verhaftet, gefoltert und massiv bedrängt werden, seinen Glauben zu verleugnen. Viele Christen haben seit dem Regierungserlass das Land verlassen.

Regierung kontrolliert Kirchen

Die Hauptursache für Verfolgung in Eritrea liegt in der Paranoia seines Diktators Isaias Afewerki. Die Hälfte der Bevölkerung Eritreas sind Christen, überwiegend gehören sie zur orthodoxen Kirche. Die andere Hälfte ist traditionell muslimisch. In Eritrea existieren drei Gruppen von Christen:
1. Die registrierten, historisch gewachsenen Kirchen
2. Ehemalige Mitglieder dieser Kirchen, die sich jetzt anderen Gemeinden angeschlossen haben
3. Unabhängige Christen.

Mit der dritten Gruppe sind protestantische Christen gemeint, die keiner christlichen Tradition entstammen oder einer anderen christlichen Gruppe angehören. Die christlichen Gemeinschaften jenseits der traditionellen Kirchen funktionieren in der Regel in Form von Untergrundkirchen.

Christen werden als Feinde betrachtet

Eritreas Geschichte ist durchzogen von Kriegen mit dem benachbarten Äthiopien. Die Grenze zwischen beiden Ländern ist sehr lang, obwohl Eritrea flächenmäßig viel kleiner ist als der „Erzfeind“. Dies ist einer der Gründe, warum die Regierung alle Gruppierungen als gefährlich einstuft, die sich ihrer Kontrolle entziehen. Christen, die traditionellen Kirchen angehören, lassen sich in einem gewissen Maß kontrollieren – anders als Christen aus unabhängigen, in den Untergrund gedrängten Kirchen. Ein Regierungsbeamter hat öffentlich verkündet, dass Eritrea drei Feinde ausmerzen müsse: 1. HIV/Aids, 2. Das äthiopische Regime und 3. unabhängige Christen. Aus diesem Grund werden Christen abseits der traditionellen Kirchen im ganzen Land bekämpft.

Mehr als 1.200 Christen in Haft

Die Häufigkeit und das Ausmaß von Gewalt gegen Christen außerhalb der traditionellen Kirchen sind beträchtlich. Zu den bekannten Schreckensmeldungen gehören Berichte von Metallcontainern, die in Armeelagern als Gefängnisse dienen und versteckten Gefängnissen, zu denen gewöhnliche Bürger keinen Zutritt haben. Die Zahl der in solchen Lagern gefangen gehaltenen Christen ist nicht bekannt. Im Weltverfolgungsindex 2012 wurde die Zahl von 1.500 Christen genannt. Open Doors Experten geben an: „Die Verhaftungen von Christen wurden fortgesetzt, sie geschahen oft spontan, an unterschiedlichen Orten und in unterschiedlichen Umständen, die von der Regierung als illegal betrachtet werden. Unseren Informationen nach entspricht die Zahl der Entlassenen in etwa der Zahl der neu Inhaftierten.“ Allerdings ist es schwierig, derartige Zahlen zu verifizieren, denn aus religiösen Gründen Inhaftierte werden in Eritrea nicht nur in bekannte Gefängnisse und Lager gebracht. Aus demselben Grund ist es schwer festzustellen, wie viele Christen in Haft sterben,oder unmittelbar vor ihrem Tod entlassen werden, damit die Regierung offiziell jede Schuld von sich weisen kann. Sicher ist die Zahl von 25 Christen, die im Berichtszeitraum während ihrer Haftzeit gestorben sind.

Islamisierung nimmt zu

Die islamisch dominierten Gebiete in der östlichen Küstenregion grenzen an Bereiche Äthiopiens, wo der Islamismus stark auf dem Vormarsch ist. Die islamisch dominierten Gebiete im westlichen Tiefland grenzen an den Sudan, ein Land mit ähnlich starken islamistischen Tendenzen. Wird sich Eritrea zukünftig ebenfalls einer islamisch extremistischen Agenda verschreiben? Die Antwort auf diese Frage hängt mit dem Druck zusammen, den die Regierung auf Christen wie auch Muslime ausübt. Einige erfahren schlimme Misshandlungen, viele Angehörige registrierter Kirchen oder des Islam werden jedoch toleriert, solange sie in ihren Kirchen und Moscheen bleiben und dem Regime keinen offenen Widerstand leisten. Genau hier liegen die entscheidenden Hinweise verborgen, die zur Einschätzung der künftig zu erwartenden Verfolgung in Eritrea dienen.

Die Regierung hat alle christlichen Gemeinden verfolgt und geschwächt, die der eritreischen Gesellschaft das Evangelium bringen wollten. Gleichzeitig hat sie Treffen in Moscheen gestattet, wo junge Menschen mit dem Islam indoktriniert wurden. Geistliche Leiter des Islam haben begonnen, in der lokalen Tigrina Sprache zu lehren. Open Doors Sachverständige beobachten: „Seit mindestens drei Jahren indoktrinieren sie junge Menschen mit einem aggressiven Islam, was vorher nicht geschehen ist. Viele dieser Lehrer wohnen in Saudi Arabien, aber als Eritreer können sie jederzeit ins Land reisen und ihre Familien besuchen. Bei einigen wohnen die Frau und ihre Kinder in der Hauptstadt Asmara.“

Mittlerweile machen sich eritreische Christen große Sorgen darum, wo ihre muslimischen Landsleute in Bezug zur eritreischen Kirche tatsächlich stehen. Muslimische Leiter äußern Beschwerden, wonach die Regierung der EOC näher steht als der muslimischen Gemeinschaft. „Sie bezeichnen die Regierung sogar als christlich. Sie beharren auf ihrem Recht und fordern mehr Führungspositionen für Muslime.“ „Immer wieder ertönt es aus der Moschee mit lautstarken Megaphonen: ‚Lasst uns den Islam verteidigen gegen alle Verwässerungen durch andere Lehren!‘, und zwar nicht auf Arabisch wie früher, sondern in den lokalen Sprachen.“

Sorgen um die Zukunft

Die Zukunft der Kirche in Eritrea liefert Anlass zur Sorge. Die Regierung übt nach wie vor massiven Druck auf Christen außerhalb der etablierten Kirchen aus und selbst diese sind Repressalien ausgesetzt. Allem Anschein nach bereiten Anhänger des extremistischen Islam sich darauf vor, ihre Agenda der eritreischen Gesellschaft aufzuzwingen, besonders aber wohl den Kirchen, sobald die Regierung ihren eisernen Griff auf Kirchen und Moscheen etwas lockert.

Bitte betet ohne Unterlass für unsere Geschwister und die Situation in Eritrea

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Zentralafrikanische Republik: Tage des Leides

Christen im Visier der Islamisten

 

(Open Doors) – Nach der Absetzung des früheren Präsidenten François Bozizé hat am 24. März 2013 eine von Michel Djotodia geführte Rebellenkoalition unter dem Namen Seleka die Macht in der Zentralafrikanischen Republik (ZAR) übernommen. Seitdem häufen sich die Berichte über Gräueltaten im Land. Unter den Rebellen befinden sich auch viele Kämpfer aus Nigeria vom Stamm der Hausa sowie arabischstämmige „Dschandschawid“ aus Libyen, dem Chad und dem Sudan. Gezielte Übergriffe gegen Christen nehmen zu, von einer Verfolgung aus Glaubensgründen will Open Doors zum jetzigen Zeitpunkt aber noch nicht sprechen. Allerdings lassen die Rebellen bei ihren Plünderungen und Brandschatzungen in allen Ortschaften die Moscheen und Besitztümer von Muslimen unangetastet. Bislang ist die ZAR noch nicht auf dem Weltverfolgungsindex von Open Doors erfasst, die gezielte Ermordung von Christen und Angriffe auf ihre Häuser und Kirchen veranlassen Open Doors jedoch zu einem dringenden Gebetsaufruf für die Glaubensgeschwister in dem krisengeschüttelten Land.

Bedrückende Entwicklung
Christen und Muslime lebten bislang zumeist friedlich zusammen. Von den rund 4,6 Millionen Einwohnern sind etwa 15 % Anhänger des Islam, während sich fast die Hälfte zum christlichen Glauben bekennen. Seit dem Putsch berichten die Christen von Massenhinrichtungen, Verstümmelungen, Vergewaltigungen, Raub und weiteren Schreckenstaten durch die Seleka Rebellen. Eine vom UN Hochkommissariat für Menschenrechte geleitete Untersuchung bestätigt die Vorfälle und nennt weiter auch die Rekrutierung von Kindersoldaten.
Im Juli rächte die Seleka den Streit zwischen einem ihrer Kämpfer und einem Kaufmann im von Christen bewohnten Dorf Gbadalamo mit der Ermordung von 35 Dorfbewohnern, neun Häuser wurden zerstört. Die Lokalzeitung sprach von einem Massaker durch Islamisten. Weiter entführten und vergewaltigten Seleka Rebellen in jüngster Zeit mehrfach christliche Mädchen im Alter zwischen 12 und 16 Jahren. „Die Mädchen erhalten keine Hilfe, die Angreifer kommen ohne Strafe davon“, berichtet eine Kontaktperson von Open Doors.
Am 6. August wurde der Präsident der Evangelischen Allianz, Pastor Nicolas Guerékoyamé Gbangouon verhaftet, nachdem er öffentlich die Rebellenregierung kritisiert hatte. Daraufhin begab sich der katholische Erzbischof von Bangui zum Gefängnis und forderte die Freilassung des Pastors, andernfalls wolle er mit ihm inhaftiert sein und sei bereit mit ihm zu sterben. Die unmittelbare Freilassung von Pastor Guerékoyamé war die Folge, allerdings versuchten Seleka Rebellen als Rache dafür seinen Co-Pastor zu ermorden. Als sie diesen nicht zu Hause antrafen, töteten sie stattdessen seinen Sohn und verwundeten seine Ehefrau.
Die Liste der jüngst ermordeten Pastoren, vergewaltigten Ehefrauen sowie zerstörten kirchlichen Einrichtungen ist lang und liest sich schmerzhaft; zurück bleiben traumatisierte Frauen, Kinder und Gemeinden. Die Situation weckt Erinnerungen an das Vorgehen von Islamisten in Mali 2012.

Zusammenhalt der Christen – Bitte um Gebet Katholiken, Protestanten und Muslime haben eine Initiative gestartet, um die Zunahme des religiösen Fundamentalismus im Land zu verhindern. Priester, Pastoren und Imame werden in Konfliktprävention geschult, um landesweit und besonders in der Hauptstadt Bangui die Bevölkerung aufzuklären und zum Frieden aufzurufen. Derweil leben die Menschen insbesondere in den ländlichen Regionen in ständiger Furcht vor der Gewalt nicht identifizierter Gruppierungen. Berichte von der zunehmenden Bewaffnung gewaltbereiter Muslime machen den Christen deutlich, dass ihr Zusammenhalt nicht nur für die Zukunft der Gemeinde wichtig ist, sondern für die des gesamten Landes.

DANKE, dass Sie sich an die Seite der Christen in der Zentralafrikanischen Republik stellen.

  • Beten Sie für die Gemeindeleiter im Land, dass sie in der Einheit des Glaubens die Gemeinden stärken und leiten.
  • Beten Sie um die Bewahrung der Christen vor Gewalttaten.
  • Beten Sie, dass das Licht des Evangeliums die Finsternis im Land vertreibt.

Christenverfolgung Ägypten

Arabische Republik Ägypten
Tabubruch der Muslimbrüder: Kirchen in Brand gesetzt, Nonnen vergewaltigt
Ungenügender Schutz durch Sicherheitskräfte

Kairo/Frankfurt am Main (19. August 2013) – Gewalttätige Muslimbrüder terrorisieren in Ägypten die christliche Minderheit in bisher nicht gekanntem Ausmaß. Der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) liegen bisher Berichte über die teilweise oder völlige Zerstörung von 56 Kirchen vor. Anhänger der Freiheits- und Gerechtigkeitspartei brachen dabei frühere „quasi-Tabus“ der Muslimbrüder: Sie warfen Brandsätze und Molotov-Cocktails auf christliche Kirchen, griffen Gläubige während des Gebetes an und vergewaltigten in der Provinz Beni Suef drei Nonnen.

IGFM-Vorstandssprecher Martin Lessenthin sieht die christlichen Kopten als „Sündenböcke und leichte Opfer“, für den Sturz Mursis. „Wer Kirchen niederbrennt ist ein Terrorist und muss als solcher bekämpft werden“, so Lessenthin weiter. Der Zorn über den Machtverlust und die Enttäuschung über das Versagen der Regierung Mursi entlade sich nun an den vermeintlichen Vertretern des „christlichen Auslandes“, dass die Militärführung unterstütze. Dass die ägyptischen Christen bereits unter dem Regime von General Mubarak Bürger zweiter Klassen waren und auf das Verhalten des Militärs praktisch keinen Einfluss ausüben könnten, werde von den Islamisten völlig ausgeblendet.

Die IGFM fordert von Armee und Polizei dringend wirkungsvollen Schutz gegen die gewaltsamen Attacken der radikalen Muslimbrüder. Die Sicherheitskräfte müssten schnellstens handeln, um die koptische Minderheit vor dem Schlimmsten zu bewahren. Das Militär habe in einigen Fällen Kirchen erfolgreich verteidigt – in zahlreichen anderen Fällen fehlte ein Schutz durch die Sicherheitskräfte aber praktisch völlig, so die IGFM.

Medhat Klada, der Vorsitzende des koptischen Dachverbandes European Union of Coptic Organizations for Human Rights (EUCOHR) berichtete, dass Verteidigungsminister Fattah al-Sisi versprochen habe, dass die zerstörten Kirchen wieder aufgebaut würden. Dennoch sei durch die Terrorakte der Muslimbrüder Jahrhunderte altes Kulturgut unwiderruflich zerstört worden.

Auslöser der jüngsten Ausschreitungen der vergangenen Woche war die Räumung von zwei Protestcamps der Mursi-Anhänger durch Sicherheitskräfte. Nach aktuellen Schätzungen des ägyptischen Gesundheitsministeriums wurden dabei bisher 578 Menschen getötet und rund 4.000 verletzt.

Weitere Informationen zur Menschenrechtslage in Ägypten unter:
http://www.igfm.de/laender/aegypten/

Andhra

Syrien Update

Open Doors Syrien Update – 08/09/2013
„“Meine Lieblingsgeschichte in der Bibel ist Daniel in der Löwengrube. Ich bete, dass Gott uns in Syrien rettet und die Leute sehen, wie groß er ist.“
Youmna, 13, Syrien
 

 

Hilfe für Syrien

Viele Familien sind Flüchtlinge im eigenen Land. Allein aus der Region Homs     sind 98% aller Christen geflohen.  Open Doors konnte in Zusammenarbeit     mit Kirchen und Gemeinden und mittels Partnern vor Ort bis jetzt über 8.000     Familien mit durchschnittlich 4-5 Personen je Familie, d.h. mehrere     zehntausend Glaubensgeschwister, monatlich versorgen. Medizinische Hilfe,     Bereitstellung von Wohnraum, Nothilfepakete und Lebensmittel sichern das     Überleben vieler Flüchtlinge. Sie können in all den Kriegswirren einmal     durchatmen – aufatmen können sie noch nicht, denn die Kämpfe halten weiter     an. Zusätzlich zur materiellen Hilfe leistet Open Doors geistliche     Unterstützung im Land. Die Christen in Syrien sind überaus dankbar und von     der weltweiten Unterstützung durch ihre Glaubensgeschwister tief berührt.     Ihre Hoffnung wächst inmitten der Not.

Saleem und seine Schwester

Uns erreichen Berichte vieler dankbarer Menschen, die von der Hilfe der     weltweiten Gemeinde Jesu berührt sind. Ein Beispiel:  Saleem (Name     geändert) ist Student und wohnt bei seinen Eltern in einem kleinen Ort am     Euphrat. Als ihr Haus zerstört wird, flieht die Familie nach Al Hasakah, wo     sie Zuflucht und Unterkunft in einer Schule findet. Die Familie verspürt     große Unsicherheit in diesem fremden Umfeld und hat keine Kontakte.      Durch die Partner von Open Doors erhalten sie Hilfe. Saleem und seine     Schwester besuchen auch die Kinderversammlungen, die in der Schule     stattfinden, in der sie untergebracht  sind. Bis dahin hatte die     streng muslimische Familie noch nie Kontakt zu Christen. Sie haben viele     Fragen: „Warum helfen uns die Muslime nicht? Wieso tun das die    Christen, von denen uns immer erzählt wurde, dass sie schlechte Menschen     sind?“ Saleem  ist  sehr verwirrt, aber auch beschämt über     die Dinge, die in seinem Land geschehen. Die Liebe der Christen ist für ihn     echt und die Geschichten über Jesus bewegen ihn und seine Schwester. Dann     hat seine Schwester einen Traum. Sie sieht, wie ihr Bruder ein schweres     Kreuz trägt und Jesus ihm beim Tragen hilft.  In der nächsten Nacht     träumt auch er selbst und bestürmt daraufhin unser Team mit vielen Fragen.     Inzwischen kommt die ganze Familie regelmäßig zum Gottesdienst und alle     lesen das Neue Testament. Sie erzählen den Menschen, was Jesus für sie     getan hat.

Bitte um Gebet
Eine der Gemeinden in Syrien, die in Zusammenarbeit mit Open Doors     Nothilfepakete an Flüchtlinge verteilt, hat uns um Gebetsunterstützung     gebeten. Der Gemeinde gegenüber wurde die Drohung ausgesprochen, dass sie     attackiert würde, wenn sie nicht umgehend ihre „missionarische     Tätigkeit“ einstellt. Da die Christen Nothilfepakete auch an Muslime     ausgeben, kommt es zu Gesprächen über den christlichen Glauben.
Den Muslimen wird mit der materiellen Unterstützung auch ein Neues     Testament angeboten – sie können das auch ablehnen. Die meisten Muslime     sind jedoch am Glauben der Christen interessiert  und manche bitten     sogar aus eigenem Antrieb um ein Neues Testament.
Extremistischen Gruppierungen ist dies aufgefallen, woraufhin sie die     Warnung an die Gemeinde gerichtet haben. Bitte beten Sie für die Gemeinde     um Bewahrung, Weisheit und Mut. Weitere Gebetsanliegen finden Sie unter www.opendoors.de/syriengebet

Petitions-Update
Dank Ihrer Hilfe konnten wir  bisher schon mehr als 38.000 Unterzeichner     für unsere Syrien-Petition gewinnen. Wir sind dankbar, wenn Sie in Ihrem     Bekanntenkreis und in Ihrer Gemeinde auch weiterhin auf die Petition     aufmerksam machen. Weitere Informationen zu unserer Syrienhilfe, aktuelle    Gebetshilfe und die Petition zum Unterzeichnen und Listen zum Ausdrucken finden Sie unter www.opendoors.de/petition

Brandstiftung einer Kirche in Garbsen

Kirche in Garbsen niedergebrannt

Niedergebrannte Willehadikirche in Garbsen: Jetzt sollen es die Streetworker richten Foto: dpa

GARBSEN. Unbekannte haben in Niedersachsen eine evangelische Kirche niedergebrannt. Die Willehadikirche in Garbsen wurde in der Nacht zum Dienstag Opfer eines Brandanschlages. Das Gotteshaus brannte samt angrenzendem Gemeindezentrum vollständig aus. Es ist der bisherige Höhepunkt einer Serie von Brandstiftungen in Garbsen. Wie die Hannoversche Allgemeine Zeitung berichtet, wurden die rund hundertfünfzig Rettungskräfte während ihres Einsatzes von Jugendlichen ausländischer Herkunft verhöhnt und provoziert.

„Ich bin erschüttert, daß nicht alle erschüttert waren in dieser Nacht“, kommentierte Pastorin Renate Muckelberg die ausgelassene Stimmung unter den Jugendlichen. Offiziell hat die Polizei noch keinen Tatverdacht, doch die Anwohner sind sich sicher. „Wir werden seit Jahren von Jugendlichen terrorisiert“, berichtet einer von ihnen. „Sie pöbeln uns an, dealen offen mit Drogen und keiner macht etwas.“ Konkret geht es um die Jugendbanden „Gtown Gangsta“ und „AIG“ („Ausländer in Garbsen“).

Massiver Einsatz von Brandbeschleunigern

„Meine vier Jahre alte Tochter traut sich nicht mehr auf die Straße“, schildert eine Anwohnerin die Zustände im Garbsener Stadteil Auf der Horst. „Wer Kirchen ansteckt, der schreckt auch vor dem Tod von Menschen nicht zurück“, pflichtete ihr ein anderer Anwohner bei. „Es muß schon lange vorher gebrannt haben, oder es sind massiv Brandbeschleuniger eingesetzt worden“, sagte Ortsbrandmeister Rüdiger Kauroff. „So etwas habe ich noch nicht erlebt.“ Erst ein Löschroboter der Feuerwehr Hannover brachte den Brand unter Kontrolle.

Alleine in diesem Jahr verzeichnete die Ortsfeuerwehr Garbsen in den Stadteilen Auf der Horst und Garbsen-Mitte knapp vierzig brennende Mülltonnen, Altpapiercontainer und mehr. Auch auf das Gemeindehaus wurde eine Woche zuvor ein erster Brandanschlag verübt. Als Reaktion auf den jüngsten Anschlag will die Stadt nun Streetworker zur Betreuung der Jugendlichen einsetzen.

Für Aufsehen sorgte Garbsen bereits 2011, als ein Lehrer an die Öffentlichkeit trat und vor ausufernder Jugendgewalt warnte. Schulen wurden daraufhin zeitweise unter Polizeischutz gestellt. (FA)

Mehr als je zuvor gilt: Wo Gott nicht herrscht, herrscht das Böse

Hier geht es zu unserem Buchshop:

 

Syrien Petition von Open Doors

Syrien-Petition: Christen eine Stimme geben
Liebe Freunde von Open Doors,
was im März 2011 als Schrei nach Freiheit begann, hat sich immer mehr zu einem blutigen und unübersichtlichen Krieg entwickelt. Christen sind die Hauptleidtragenden, stehen zwischen allen Fronten, weil sie sich im Krieg weder auf die Seite der Regierung noch auf die Seite der islamistischen Rebellen schlagen. Viele von ihnen sind zu Flüchtlingen geworden. Ihre Situation ist in den Medien kaum präsent, obwohl etwa 8 % der Syrer Christen sind. Nun droht den Christen in Syrien, das nach Ägypten den zweithöchsten christlichen Bevölkerungsanteil im Nahen Osten aufweist, eine Massenvertreibung. Open Doors ist bereits seit 2008 in Syrien aktiv und hat so enge Beziehungen zu den einheimischen Kirchen aufbauen können. Nun können wir über dieses Netzwerk Nothilfe für christliche Flüchtlinge leisten. Aber wir wollen uns jetzt auch auf anderen Ebenen engagieren.Darum startet Open Doors eine Petition und wir hoffen, weltweit bis zu einer Million Unterschriften zu sammeln, um Politiker zum Handeln zu bewegen. Und wir möchten unseren verfolgten Glaubensgeschwistern damit Mut machen, und ihnen zeigen, dass wir sie nicht vergessen haben.  Wir bitten Sie dringend, uns bei diesem Vorhaben zu unterstützen.

Herzlichen Dank! Dazu verwenden Sie bitte ganz einfach diesen Link: www.opendoors.de/petition

Das erste, worum uns unsere syrischen Geschwister bitten, ist das Gebet. Gebetsanliegen und Informationen zur Situation der Christen in Syrien finden Sie auf unserer Webseite unter www.opendoors.de/syriengebet und in unserem Sonderheft Syrien, das Sie gerne kostenlos unter info@opendoors.de bestellen können.
Im Namen der verfolgten Christen aus Syrien und aller Mitarbeiter von Open Doors Deutschland danke ich Ihnen ganz herzlich für Ihre Unterstützung!

Markus Rode Leiter Open Doors Deutschland

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Über Open Doors
Schätzungsweise 100 Millionen Christen werden weltweit aufgrund ihres Glaubens verfolgt. Open Doors ist als überkonfessionelles christliches Hilfswerk seit fast 60 Jahren in mehr als 50 Ländern im Einsatz für verfolgte Christen. Jährlich veröffentlicht Open Doors den Weltverfolgungsindex, eine Rangliste von Ländern, in denen Christen am stärksten verfolgt werden. Projekte von Open Doors umfassen die Bereitstellung von Bibeln und christlicher Literatur, Hilfe zur Selbsthilfe, Ausbildung von Gemeindeleitern, Engagement für Gefangene, Nothilfe und die Unterstützung von Familien ermordeter Christen. Mit einer breiten Öffentlichkeitsarbeit informiert das Werk in Publikationen und mit Vorträgen über Christenverfolgung und ruft zu Gebet und Hilfe für verfolgte Christen auf.
Die Arbeit von Open Doors Deutschland e.V. wird durch Spenden finanziert. Das Werk trägt das Spendenprüfzertifikat der Deutschen Evangelischen Allianz.

„Save the Date“ Kundgebung gegen Christenverfolgung Freitag, 14. Dezember 17 Uhr !!

Liebe Freunde,

zum Thema CHRISTENVERFOLGUNG haben wir (wie schon 2010)

http://buerger-wahrheit.org/2011/03/kundgebung-fur-verfolgte-christen-in-hannover/

eine Kundgebung in Hannovers Innenstadt geplant. Als wir damals in der

Kälte des Opernplatzes unsere Kundgebung abhielten, tat Gott in den

nächsten Wochen viele gute Dinge – und das Thema war überall in den

Medien zu lesen.

Da sich die Lage der verfolgten Christen keineswegs verbessert hat,

und wir dieses Thema wieder auf das Herz bekommen haben, planen wir mit euch:

 Kundgebung
Freitag, 14. Dezember

Hannover · 17 Uhr, Treffen Georgstr. / Ecke Schillerstr. (bei C&A) Wir gehen dann gemeinsam zum Platz der Weltausstellung (5 Minuten Weg),

um dort die Kundgebung abzuhalten.

Kunstausstellung für verfolgte Christen

Einladung

zu meiner Ausstellung

Warum schweigt Ihr / Farbenmeer II

Christenverfolgung in der heutigen Zeit

in Zusammenarbeit mit Open Doors

vom 14. bis 16. Dezember 2012

in der Abtei Wunstorf

Wasserzucht 1

31515 Wunstorf

     

Ein attraktives Rahmenprogramm begleitet die Ausstellung.

Verschiedene Redner von Open Doors und der verfolgten Kirche sind eingeladen.

Eintritt frei – Spenden für Open Doors erbeten